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Allgemein Der Aktivierungshof EquiValens bietet ein innovatives Konzept, auf dem ein umfassendes und individuell abgestimmtes Therapiepaket beruht.

Der Kunde lernt neue Blickwinkel kennen – sowohl im wörtlichen als auch im übertragenden Sinne. Dadurch werden neue Handlungsmöglichkeiten greifbar.

Von präventiven Projekten, unterstützender und aktivierender Begleitung sowie auch Einzel- und Gruppentherapie bis zu angepassten Nachsorge-Programmen gibt es ein breites Angebot für meine Kunden.

...Der Grundgedanke hinter dem Begriff Aktivierungstherapie lautet Menschen wieder in Bewegung kommen zu lassen sowohl körperlich als auch psychisch, und verborgene Talente und Möglichkeiten zu (re-) aktivieren.
Aktivierungstherapie Für wen ist Aktivierungstherapie?

Es gibt viele Menschen in unserer Gesellschaft, die am Arbeitsgeschehen nicht mehr teilhaben können obwohl sie gerne wollen. Auch für diejenigen unter uns, die das Gefühl haben still zu stehen oder ausrangiert zu werden.

Denken kann man hierbei an:

- Den älteren Mitbürger
- Menschen mit einem großen Abstand zum Arbeitsmarkt
- Menschen mit einer chronischen psychiatrischen Problematik (wie Burn-out, Depressionen,...)
- Suchtkrankheiten (Essstörungen, Drogen,Alkohol,...)
- Autisten
- geistig Behinderte

Es gibt 2 Formen von Aktivierung:

a) Unterstützende Aktivierung

Dies ist eine Begleitungsform für diejenigen Mitmenschen, die als sich als Hauptziel gesetzt haben zur Ruhe zu kommen, sich auf die Zukunft zu besinnen, Selbstverwirklichung oder das Selbstvertrauen zu vergrößern. Bei (leichter) körperlicher Arbeit an der frischen Luft, durch den Umgang mit Tieren und Pflanzen kann hieran hervorragend gearbeitet werden, unter professioneller Begleitung nach individuellen Vorstellungen. Die Aktivitäten reichen vom Ziegen- und Pferdefüttern bis zu Marmelade kochen und Kräutertees herstellen. Es ist auch möglich sich einfach bei einer Tasse Kaffee im Grünen zu entspannen, und etwa Mensch-ärgere-Dich-nicht zu spielen während man sich mit anderen unterhält.

b) Fördernde Aktivierung

Für Menschen die sich aus Rehabilitationsgründen persönliche Ziele stecken, um möglichst wieder am Arbeitsgeschehen teilnehmen zu können ist diese Form der Aktivierung. Hier wird anhand zielgerichteter individueller Entwicklungspläne und mehr arbeitsorientierten Aufgaben an einem Förderprogramm teilgenommen. Denkbar sind Ziele wie soziale Kompetenzen vergrößern (Teamarbeit, Anpassungsvermögen), motorische Fähigkeiten verbessern, Gewöhnung an Zeitstrukturen, Konzentrationsbogen vergrößern, Belastbarkeit und Durchhaltevermögen trainieren, unfunktionelles Verhalten korrigieren, Arbeiten nach Instruktionen lernen, Erfassen von Arbeitsvorschriften, Entscheidungsfähigkeit entwickeln und so weiter.

Bei einer pädagogisch- / therapeutisch begleiteten Form von leichter landwirtschaftlicher Arbeit wird effektiv an diesen Zielen gearbeitet.
Therapeutisches Reiten Bei dieser psychosozialen Begleitung Erwachsener geht es darum, das Bewegen mit und auf dem Pferd und den Kontakt mit dem Tier zielgerichtet ein zu setzen.

Die Bewegungen der Pferde in allen drei Gängen haben einen deutlichen Einfluss auf Körper und Geist der Menschen die sich mit dem Pferd bewegen. Es beschwingt und beruhigt, gibt Mut oder lässt Träumen. Pferde nehmen einen an wie man ist, und nicht wie man zu sein vorgibt. Sie können einen Spiegel vorhalten und uns neue Lösungswege zeigen. Durch ihr ausgeprägtes Sozialverhalten lassen sie uns Menschen neue Rollenmuster erkennen und erschließen.

Das Pferd lädt uns ein auf Entdeckungsreise zu gehen nach uns selbst und trägt uns auch wenn dies manchmal über holperige Wege geht...
Kreativtherapie Hier wird mit künstlerischen Materialen gearbeitet. Arbeit mit Papier und Farben ist da nur eine Möglichkeit. Je nach Problematik und Zielsetzung wird auch mit Holz, Stein, Ton, Naturmaterialien, Metall, Kunststoff und Textil gearbeitet.

Musik und Drama können eng damit verbunden sein und werden auch als kreatives Ausdrucksmittel gebraucht.

Ziele sind zum Beispiel:

- Entdecken und akzeptieren eigener Stärken und Schwächen
- Problemlösungsverhalten entwickeln
- Erweitern der Verhaltensmöglichkeiten
- Begrenzen und ordnen von Verhalten und Gefühlen im Bezug zu Problematik
- Kontakt mit der eigenen Erfahrungswelt machen